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Fleisch oder Tofu – wer rastet, der rostet

Seit über 20 Jahren esse ich kein Fleisch. Genau genommen stimmt das nicht ganz, denn in den über 20 Jahren probierte ich schätzungsweise fünf Mal Fleisch. In vier von fünf Fällen war das an Weihnachten. Das Fleisch war Wild, also trocken und fettarm. Ich fragte mich, ob ein Zusammenhang zwischen Wild, dem Jesus-Fest und meiner Abtrünnigkeit besteht. Und ob es dafür einen Fachbegriff gibt. Ähnlich der Vegetarier, Ovo-Lactiker oder Veganer. Irgendeine Abteilung mit Fachbezeichnung muss es doch geben, in der sich wild gewordene Jesus-Fest-Abtrünnige gruppieren. Gibt es nicht, ebenso besteht kein Zusammenhang. Dennoch bin ich froh, dass Weihnachten nur ein Mal im Jahr ist.

Und dann passierte neulich das Unfassbare. Mit der Vorgeschichte vielleicht nicht unfassbar, mehr unerwartet: Vor sechs Tagen aß ich ein Stück Leberkäse, Brötchen und scharfen Senf dazu. Dieses Etwas, das da zwischen den beiden Brötchenhälften lag, hatte die Konsistenz eines ungebratenen Stück Tofu. Auch farblich glich es dem Soja basierten Fleischersatz. Ich überlegte, ob ich einer Verschwörung unterlegen war, wurde aber mit dem ersten Bissen unterbrochen. Nein, das war kein Tofu, das war etwas anderes. Leberkäse eben, in dem so viel Käse ist, wie in Analog-Käse. Meine Freunde waren verwirrt und fragten nach dem Warum, ich nicht. Wer rastet, der rostet war dennoch meine Antwort im übertragenen Sinne. Bewegung schafft Veränderung und Stabilität zugleich. Denn wer sich nicht hin und wieder bewegt, wird nicht herausfinden, ob der unbewegte Zustand das Wahre ist.

Jetzt hoffe ich aber dennoch, dass mir während der Osterfeiertag kein Hasenbraten über den Teller läuft. Wenn doch, bewege ich mich, weg von Teller: Wer rastet, der rostet – geht auch anders rum.

Klassische Rollenverteilung muss sein

Fast hätte ich es übersehen, das Beilagenblatt in der Papiertüte mit meinen Einkäufen. „Beweglich bleiben – So kommen Sie fit durch den Winter“ rät die Überschrift eines Artikels. Bewegung an der frischen Luft und fit essen ist das Maß aller Dinge – zumindest ist es eine gute Ausgangsbasis.

Ich überlege, wie man fit isst, kam zu keinem Ergebnis und konzentriere mich darauf, was derjenige machen soll, der bis dato nicht beweglich ist? Ein Beweglichbleiben setzt ein gewisses Maß an vorhandener Beweglichkeit voraus. Für die nicht Beweglichen wäre also ein Artikel mit der Überschrift „Beweglich werden“ hilfreich. Diesen kleinen, aber gewichtigen Unterschied haben bereits Magazine aufgegriffen, die in Rubriken, wie Gesundheit, Fitness und Ernährung über Selbiges berichten. Da gibt es zum Beispiel Conny und Lucy. Die beiden Damen führen durch das Workout Programm eines solchen Magazins. Conny heißt mit Nachnamen Coach und ist „bereits ziemlich fit;“ Lucy heißt Lässig und „fängt gerade erst mit ihrem Training an.“ Ich suche nach männlichen Pendants, finde keine, also erfinde ich Karl Kompakt und Garry Gemächlich. Ich kontaktiere Fitness-Redaktionen einschlägiger Magazine, fordere die Aufnahme von Karl und Garry ins Programm und schlage Übungen vor. Und dann rufe ich Karl an und bitte ihn, die restlichen fünf Papiertüten mit meinen Einkäufen, die noch unten im Hausflur stehen, in meine Wohnung zu tragen: 4. Stock, Altbau. Denn trotz gefühltem Conny und wahrscheinlich tatsächlichem Lucy-Dasein plädiere ich für klassische Rollenverteilung.

Kulinarische Integration

Der neue Praktikant ist Pakistaner. Also eigentlich nicht wirklich, vielmehr kommen seine Eltern aus Pakistan. Er selbst ist in Deutschland geboren. Und da die Eltern nach 1950 in Deutschland eingewandert sind, gehören sie mit ihrem Sohn zusammen statistisch gesehen zur Bevölkerungsgruppe mit Mirgationshintergrund. Vier Wochen dauert das Praktikum. Es soll seiner beruflichen Zukunft Orientierung geben.

Das Prozedere ist nahezu täglich dasselbe: Nachdem der erste Arbeitsanfall erledigt ist, fragen sich die üblichen Verdächtigen nach 11 Uhr, wer was wo zu Mittag isst. Ich bin für Integration, also beziehe ich den neuen Praktikanten bei der Suche nach adäquater Nahungsaufnahme ein. Ich schlage Thailändisch vor, denke laut über ein frisch belegtes Focaccia nach und frage ihn, ob vielleicht ein knackiger Salat das Passende sein könnte. „Ich esse nur deutsches Essen: Spaghetti und Lasagne,“ teilt mir der Praktikant seine kulinarische Vorliebe mit.

Wenn das die Folge bundesdeutscher Integrationsmaßnahmen, ja das Ergebnis erfolgreicher Assimilation ist, werde ich zukünftig meinen Beitrag zur Eingemeindung umstellen: Ich bekoche die Menschen mit Migrationshintergrund in meinem Umfeld mit Kartoffelknödeln, Krautsalat und Schweinbraten. Halt. Kein Schweinbraten, ich nehme besser Rindfleisch. Oder Huhn. Als Nachspeise Dr. Oetker Pudding Vanille-Geschmack, oben auf einen Klecks selbst gemachte Marmelade. Und dann rufe ich bei der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden an und schlage „Menschen mit Migrationshintergrund“ als Unwort des Jahres 2010 vor. Wirtschaftskrise kann ich nicht mehr hören, auch nicht als Unwort irgendeines Jahres. Nicht nur kritisieren, Alternativen schaffen ist mein Motto. Also schlage ich „.Homo culinarius“ statt „Menschen mit Migrationshintergrund“ vor.

Verschoben ist nicht aufgehoben

Die Freitagskolumne von heute wird morgen erscheinen.

Kranksein ist nicht schön, Wortspiele sind es

Belegter Husten, drückende Nebenhöhlen, kratziger Hals. Kranksein ist nicht schön. Schön ist etwas anderes. Schön ist zum Beispiel, dass Maria Riesch die Goldmedaille der Superkombination – Slalom in Vancouver gewonnen hat. Schön sind auch Models, wenn man das subjektive Auge für Schönheit dieser Art hat.

Schön sollte es auch beim politischen Aschermittwoch in Passau werden. Schön lustig. Denn da traf er ein zum rhetorischen Schlagabtausch: Horst Seehofer. Er kommt ja gerne mal etwas behäbig daher, so auch am Mittwoch. Und dann doch, ein närrisches Wortspiel, süffisant vorgetragen. Es dauerte einen winzigen Moment, bis die Bierzelt-Gemeinde mit Gelächter darauf reagierte: „Da beben die Alpen – aber keine Angst, meine Damen und Herren, da ist kein Tsunami, das ist nur eine Westerwelle,“ so Horst als Reaktion auf die Drohung des FDP-Chefs vor 14 Tagen, er könne auch anders. Schön ist das Wortspiel und eben anders als Kranksein.

Ich muss aufhören. Das Wasser zum Inhalieren kocht. Meine rote Nase, die ein Indiz meiner Teilnahme an der diesjährigen närrischen Zeit sein könnte, kann ich leider nicht abnehmen. Kranksein ist nicht schön, Wortspiele sind es.

Mein Name ist nicht Google

Ich fahre mit dem Auto zum Bahnhof, parke, springe in den Zug, ich bin in Eile. Zugfahren. Toll: Zeit zum Lesen, nahezu ungestört, sieht man von dem nach Kaffee fragenden Personal ab, das „gerade eben in XY-Stadt extra für Sie zugestiegen ist.“ Dass ich den Zug nicht wechseln muss, gefällt mir, immerhin ist es kalt draußen. Es ist ja immer noch Winter, beschwert sich der Deutsche im Winter. Am Zielbahnhof angekommen, ist neben mir auch mein Mobiltelefon wieder empfangsbereit.

Nichts. Kein Wort. Keinen Satz verstehe ich. Stimmlage, Wortwahl und Sprechgeschwindigkeit verschleiern die Aussage. Es klingt nach einem chinesischen Dialekt, den ich nicht verstehe. Ich verstehe überhaupt kein Chinesisch. Und dann, nach ungefähr 15 Minuten des wortlosen Zuhörens, ein Wort, ganz deutlich: Vergessen. Etwas zu vergessen ist in den seltensten Fällen gut. Ich simuliere weiter, ich verstehe Chinesisch und gehe parallel meine Termine durch. Nichts vergessen. Alles erledigt. Ich kontrolliere die Einträge in meinem Kalender. Nichts vergessen. Alles erledigt. Aber irgendetwas habe ich wohl vergessen? Würde ich nie etwas vergessen, hieße ich Google. Aber wer heißt schon Goggle? Meinen Hund würde ich so nicht nennen. „Google, siiitzt, ja, feiiin, braaav, Google, brav.“ Zum Gassipartner: „Google hatte dieses Jahr schon fünf Mal Zecken. Ihr Hasso auch?“ Und Goggle als Vorname? Das geht nicht, da das Deutsche Namensrecht vorschreibt, mit dem Vornamen das Geschlecht des Kindes zu verdeutlichen. Es sei denn, ER soll Maria heißen, das geht. Und Goggle als Nachname. „Herr und Frau Google, schön, dass Sie wieder bei uns sind. Gisela und Günther Google, Stammgäste des Hauses. Ich finde, da schwingt Glamour mit, ohne a la Hollywood in Googleina zu gipfeln.

Wie dem auch sei, ich habe etwas vergessen. Keine Notiz, keinen Eintrag mit Erinnerungsfunktion im Mobiltelefon. Ich hatte vergessen, dem Vergessen durch Vergessensabhilfe entgegenzuwirken. Noch mal der Kalender. Ich kenne mich gut, also blättere ich einen Tag zurück und einen vor: Tante Erna am Bahnhof abholen und mit in den Zug nehmen. Es tut mir wirklich, wirklich leid, aber mein Namen ist nicht Goggle.

Et küt, wie et küt

Neulich abends saß ich bei einer Freundin in der Küche. Sie hatte gekocht. Wir unterhielten uns darüber, dass man im Leben geduldig sein sollte. Dass viele Dinge auch dann gelingen, wenn man sie langsam erledigt.

Seit ein paar Jahren gibt es dafür einen Begriff: „Entschleunigung.“ Ein nettes Wortspiel, bei dem das „Be“ durch „Ent“ ersetzt ist. Manchmal habe ich den Eindruck, die ganze Welt entschleunigt: Work-Life-Balance, Wellness-Ruheoasen, Entspannungs-CDs, Slowfood, Seminare, in denen man lernt, mit drei Stunden ausgeschaltetem Mobiltelefon zu überleben, Tempolimits auf der Autobahn, Bücher mit Titeln wie „Vom Glück der Unerreichbarkeit“ oder „Die Entdeckung der Langsamkeit“ und der Yoga-Leher fordert zum „Spür da mal nach“ auf. Bei all den Entschleunigungsterminen könnte man glatt in Hektik verfallen.

Wenn man die Termine stressfrei wahrgenommen hat, sitzt man dann da, ausbalanciert, mit leichter Kost im Magen und ausgeschaltetem Handy – irgendwie teilnahmslos. Deshalb bin ich für Reinhängen, richtig reinhängen, mit allem, was man hat. Emotional, körperlich und geistig. Volle Power Engagement, Feuer frei. Und dabei teilhaben, erleben und auskosten – eben “Nachspüren.“ Der Rheinländer macht’s ganzjährig vor und gipfelt sich selbst im Karneval. Geduldig wartet er auf die Zeit, in der er sein scheinbar angeborenes Jeck rauslassen kann. Jung, Alt, alle sind auf den Beinen, die noch das Kölsch-Röhrchen halten können. „Et kütt, wie et kütt“ besagt eines der elf Gebote des Kölner Grundgesetzes. Warum also innehalten, slow downen und Geld für Bücher mit merkwürdigen Titeln ausgeben? Denn, ist „Et küt, wie et küt“ nicht die Mutter aller Entschleunigungspraktiken? Ich sage ja und erhöhe um „ Et es wie et es.“

Verzug

Heute ist nicht Freitag. Ich bin spät dran. Aber wer war nicht schon mal in Verzug. Menschen zahlen ihre Rechnungen verspätet, die Bahn kommt nahezu nie pünktlich und selbst als meine Großeltern noch lebten, wurde sonntags der Braten nicht immer um 12:30 Uhr aufgetischt. „Sorry, mir kam dieses dazwischen“ oder „Sorry, ich musste noch schnell jenes erledigen.“ Oft gehörte Aussagen, die den Verzug erklären und rechtfertigen sollen.

Bei der Bahn kann ich die Verspätungen nachvollziehen. Die Bahn, also das, womit sich der Fahrgast fortbewegt, ist ein Zug. Und der ist ja bereits Bestandteil des Wortes Verzug. Wie ist das aber mit „diesem“ und „jenem?“ Im Wirtschaftsleben zahlt man Verzugszinsen, wenn es mal wieder später geworden ist. Sollte man dieses Vorgehen auf “allgemeine Verspätungen im Leben” übertragen? Verzugszinsen dafür, dass man nicht früh genug aufgehört zu telefonieren, um pünktlich zur Verabredung zu kommen. Verzugszinsen dafür, dass man Herrn Müller im Supermarkt nicht gesagt hat, man sei in Eile und könne sich nicht weiter über die Beschwerden des Hundes unterhalten. Verzugszinsen dafür, dass „Sorry“ bei manchen zu einem Dauerzustand geworden ist.

Wie und in welcher Höhe Verzugszinsen für „allgemeine Verspätungen im Leben“ zu tilgen wären, hängt von der Art der Verabredung und der Auswirkung der Verspätung ab. Es sollte aber mindestens das erste Getränk, die Kinokarte oder der Vorspeisensalat drin sein. Verpasst man den Flieger fordere ich die Reservierung der Poolliege für die gesamte Urlaubswoche.

Ich werde die Diskussion im Bundestag vorantreiben. Bis dahin verbleibe ich mit: „Sorry, mir kam letzten Freitag dieses und jenes dazwischen.“

Es hat sich so ergeben

Ich telefonierte mit einem Freund. Wir studierten zusammen. Vor ein paar Jahren heiratete er, ist heute Vater eines Sohnes und einer Tochter. Im Februar zieht die gesamte Familie in ein Haus, die Finanzierung steht.

Ich fragte ihn, wie das eigentlich damals war, als er seine heutige Ehefrau kennen gelernt hat. „Es hat sich so ergeben.“ Es hat sich so ergeben? Das klingt als habe er während seines Wochenendeinkaufs im nächst gelegenen Supermarkt in den Einkaufswagen geschaut und Schwups, war sie da, seine Ehefrau. Sie saß einfach im Wagen. Oder hatte ich mich verhört und er sagte er hat sich ergeben. Wenn er sich ergeben hat, müsste er sich aber zuvor in einer bedrohlichen Situation befunden haben. Ein Angriff, eine Notlage, aus der er sich lediglich durch Ergeben hat befreien können. Das kann er wohl nicht gemeint haben…Was also meinte er mit „es hat sich so ergeben?“ Ich recherchierte im Umfeld:

Das Paar, das nach zweijähriger Trennungsphase heute verheiratet ist. Sie sagt: „Irgendwas war da immer da, auch während der Zeit, in der wir nicht zusammen waren.“

Das Paar, das sich auf einem Weihnachtsmarkt beim Glühweintrinken kennen gelernt hat. Sie sagt: „Ich habe mich noch nie so gut mit einem Mann unterhalten.“

Das Paar, bei dem das jahrelange Arbeiten an der Beziehung in zwei Kinder mündete. Sie sagt: „Bei uns hat es immer geknistert.“

Und das Paar, das zum ersten Mal auf einer Firmenfeier knutschte. Sie sagt: „Ich wollte gar nichts von ihm.“

Wenn also Frau und Mann getrennt füreinander da sind, in der Weihnachtszeit miteinander reden, knisternd an der Beziehung arbeiten und nichtswollend knutschen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich so ergibt. Wer statistischen Erhebungen nicht glaubt, sollte es einfach ausprobieren.

Luxus Ausrufezeichen

Ich öffne die Email. Ein Freund schreibt mir, dass er in letzter Zeit beruflich sehr eingespannt war. Er brachte seine Geschäfte voran und war viel unterwegs. Und dann lese ich da noch, dass er, womöglich deshalb, keine Zeit habe auf seinen Gemütszustand zu achten – Luxus Ausrufezeichen.

Eine zynische Bemerkung, hinter der sich der Wunsch nach mehr Zeit für den eigenen Gemütszustand versteckt, dachte ich zunächst. Doch den Gemütszustand mehr zu beachten, kann Anstrengung und Mühe bedeuten und bringt eventuell Unannehmlichkeiten zu Tage. Und damit meine ich nicht das Umorganisieren der Dinge, die den Blick versperren.

Aber ist es überhaupt erstrebenswert, den eigenen Gemütszustandes zu beachten? Vielleicht geht es ihm in seiner unbeachteten Position sehr gut. Er ist eingebettet, hat durch jahrelanges Verweilen eine unaufregend bequeme Stellung eingenommen und gemütet vor sich hin, der Zustand. Es hat ja auch Vorteile. Denn so ein Gemütszustand kann schwankende Phasen aufweisen. Er bewegt sich aus seiner stagnierenden Haltung und beginnt zu piesacken. Indikative Äußerungen sind dann häufig: „Aaaaach… ahhhhm… ich… ich weiß nicht….“ Der Fortgeschrittene formuliert: „Ich bin heute nicht gut drauf, lass’ uns die Tage noch mal telefonieren.“

Also sollte man ihn besser nicht beachten, den Gemütszustand? Aber kann das gesund sein? Leidet nicht irgendwann der unbeachtete, inaktive Gemütszustand? Und leidet nicht dadurch irgendwann die Seele, der Körper, der ganze Mensch? Für irgendwas muss er ja gut sein, der gemütete Zustand, auch in seinen schwankenden Phasen. Ähnlich des Meniskus oder des Blinddarms. Keine besonders relevanten Aufgaben haben die beiden zu erfüllen und können dennoch in Funktion und Beschwerdelosigkeit schwanken. Der Grund dafür, dass sie bei vielen Menschen entfernt werden. Muss er also raus, der Gemütszustand? Ja, muss er, hin und wieder und dann wieder rein. Denn nur, wenn er mal draußen war, kann er es sich wieder bequem machen. Und Zeit haben für bequeme Positionen – Luxus Ausrufezeichen.